QCT: Unterschied zwischen den Versionen

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Die QTC <section begin=abk /><u>Q</u>uantitative <u>C</u>omputer<u>t</u>omografie<section end=abk /> ist ein Schnittbildverfahren, bei dem lokale Informationen über die dreidimensionale Struktur des kortikalen und spongiösen Knochens und damit über dessen Dichte und geometrische Verteilung sowie über mechanische Parameter, wie die Knochenbiegefestigkeit gewonnen werden können. Charakteristisch für die QCT ist – im Gegensatz zur herkömmlichen [[Computertomografie|CT]] – die Kalibrierung der CT-Hounsfieldeinheiten nach gewebeäquivalenten Dichtewerten mittels eines Phantoms. Zum klinischen Standard gehören QCT-Untersuchungen eines einzelnen '''oder mehrerer''' Lendenwirbelkörpers.
Die <section begin="abk" /><u>Q</u>uantitative <u>C</u>omputer<u>t</u>omografie<section end="abk" /> (QCT) ist ein Schnittbildverfahren, bei dem lokale Informationen über die dreidimensionale Struktur des kortikalen und spongiösen Knochens und damit auch über dessen Dichte und geometrische Verteilung gewonnen werden. Charakteristisch für die QCT ist – im Gegensatz zur herkömmlichen [[Computertomografie|CT]] – die Kalibrierung der CT-Hounsfieldeinheiten nach gewebeäquivalenten Dichtewerten mittels eines Phantoms. Die Messergebnisse werden in mg&nbsp;cm<sup>-3</sup> angegeben. Zum klinischen Standard der QCT gehört die Untersuchungen eines oder mehrerer Lendenwirbelkörper. Die periphere QCT (pQCT) ist ein Spezialfall der QCT mit Untersuchungen an Extremitäten (überwiegend an Radius und Tibia). Die Messung wird zur Beurteilung der Knochenstabilität z. B. in der Osteoporosediagnostik angewendet.
:{{SSK|323}}
 
==Weitere Definitionen==
===In bisherigen Beratungsergebnissen der SSK===
Die QTC <u>Q</u>uantitative <u>C</u>omputer<u>t</u>omografie ist ein Schnittbildverfahren, bei dem lokale Informationen über die dreidimensionale Struktur des kortikalen und spongiösen Knochens und damit über dessen Dichte und geometrische Verteilung sowie über mechanische Parameter, wie die Knochenbiegefestigkeit gewonnen werden können. Charakteristisch für die QCT ist – im Gegensatz zur herkömmlichen CT – die Kalibrierung der CT-Hounsfieldeinheiten nach gewebeäquivalenten Dichtewerten mittels eines Phantoms. Zum klinischen Standard gehören QCT-Untersuchungen eines einzelnen ' Lendenwirbelkörpers.
Die periphere QCT (pQCT) ist ein Spezialfall der QCT, bei der CT-Untersuchungen an Extremitäten (überwiegend an Radius und Tibia) durchgeführt werden.
Die periphere QCT (pQCT) ist ein Spezialfall der QCT, bei der CT-Untersuchungen an Extremitäten (überwiegend an Radius und Tibia) durchgeführt werden.


Die hochauflösende QCT oder HR-QCT ist in der Lage, zusätzlich zur Knochendichte auch Aspekte der Mikroarchitektur des Knochens zu erfassen. <section begin=more />
Die hochauflösende QCT oder HR-QCT ist in der Lage, zusätzlich zur Knochendichte auch Aspekte der Mikroarchitektur des Knochens zu erfassen.  
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==Referenzen==
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Aktuelle Version vom 28. Februar 2023, 10:16 Uhr

Die Quantitative Computertomografie (QCT) ist ein Schnittbildverfahren, bei dem lokale Informationen über die dreidimensionale Struktur des kortikalen und spongiösen Knochens und damit auch über dessen Dichte und geometrische Verteilung gewonnen werden. Charakteristisch für die QCT ist – im Gegensatz zur herkömmlichen CT – die Kalibrierung der CT-Hounsfieldeinheiten nach gewebeäquivalenten Dichtewerten mittels eines Phantoms. Die Messergebnisse werden in mg cm-3 angegeben. Zum klinischen Standard der QCT gehört die Untersuchungen eines oder mehrerer Lendenwirbelkörper. Die periphere QCT (pQCT) ist ein Spezialfall der QCT mit Untersuchungen an Extremitäten (überwiegend an Radius und Tibia). Die Messung wird zur Beurteilung der Knochenstabilität z. B. in der Osteoporosediagnostik angewendet.

Diese Definition wurde zuletzt in der 323. Sitzung der SSK am 3./4. Februar 2023 geprüft.

Weitere Definitionen

In bisherigen Beratungsergebnissen der SSK

Die QTC Quantitative Computertomografie ist ein Schnittbildverfahren, bei dem lokale Informationen über die dreidimensionale Struktur des kortikalen und spongiösen Knochens und damit über dessen Dichte und geometrische Verteilung sowie über mechanische Parameter, wie die Knochenbiegefestigkeit gewonnen werden können. Charakteristisch für die QCT ist – im Gegensatz zur herkömmlichen CT – die Kalibrierung der CT-Hounsfieldeinheiten nach gewebeäquivalenten Dichtewerten mittels eines Phantoms. Zum klinischen Standard gehören QCT-Untersuchungen eines einzelnen ' Lendenwirbelkörpers. Die periphere QCT (pQCT) ist ein Spezialfall der QCT, bei der CT-Untersuchungen an Extremitäten (überwiegend an Radius und Tibia) durchgeführt werden.

Die hochauflösende QCT oder HR-QCT ist in der Lage, zusätzlich zur Knochendichte auch Aspekte der Mikroarchitektur des Knochens zu erfassen.

Aktuell verwendet in: SSK 2015[1]

Referenzen