Erythemdosis

Aus Glossar Strahlenschutz
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Die minimale Erythemdosis (MED) ist der Wert der Bestrahlung H (1 MED), die bei einem Individuum nach festgelegter Kontrollzeit typischerweise 24 h) zu einer zur Umgebung scharf begrenzten, beginnenden Hautrötung führt. Die MED wird als Maß zur Charakterisierung der individuellen, momentanen UV-Empfindlichkeit eines einzelnen Menschen genutzt. Die Standard-Erythemdosis (SED) wird als Maßeinheit für die erythemgewichtete Bestrahlung Her benutzt: Her = 100 J m2 = 1 SED. Die erythemgewichtete Bestrahlung Her dient dem Vergleich der Erythemwirksamkeit von UV-Strahlungsquellen, bezogen auf das „Erythema Reference Action Spectrum“ (ISO 17166).

Aktuell verwendet in:
SSK 2023[1]
SSK 2016[2]

Referenzen

  1. ↑ Strahlenschutzkommission (SSK). Grundlagen zur Begründung von Grenzwerten der Strahlenexposition für die Bevölkerung. Stellungnahme der Strahlenschutzkommission, Verabschiedet in der 326. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 08. Mai 2023
  2. ↑ Strahlenschutzkommission (SSK). Schutz des Menschen vor den Gefahren solarer UV-Strahlung und UV-Strahlung in Solarien. Empfehlung der Strahlenschutzkommission, verabschiedet in der 280. Sitzung der SSK am 11./ 12. Februar 2016. Bekanntmachung im BAnz AT 27.11.2018 B2